Traditionelles Kräuterlexikon

Alexander-von-Bernus-Institut

Kräuterlexikon der Bernus-Spagyrik

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Aesculus hippocastanum

Rosskastanie




Hippocastanum vulgare

 

Zitat Prof. Dr. Hegi, V, 1, 303: „Die Rinde, die früher als Córtex Hippocástani offizinell war und von Bon 1720 und Zanichelli 1733 als Fiebermittel empfohlen wurde, hat sich nur bei Diarrhoe und Ruhr als heilkräftig erwiesen. Sie enthält 2% Kastanien-Gerbsäure, ein Oxycumaringlykosid Aesculin (...), das die blaue Fluorescenz der Auszüge bedingt, das Glykosid Fraxin (= Paviin), Zitronensäure, Allantoin usw. Als Ersatz für China-Rinde ist sie völlig wertlos. Als Volksmittel wurde sie auch gegen Verdauungsschwächen, Wechselfieber, Erkältungen, Lungenleiden und äusserlich gegen Geschwüre benutzt.“

 



Inhaltsstoffe: #Saponine

Literatur: Dragendorff’s Heilpflanzen der verschiedenen Völker und Zeiten - 1898, 405
Geßner’s Gift- und Arzneipflanzen von Mitteleuropa - 1953, 253
Madaus’ Lehrbuch der biologischen Heilmittel - I, 418
Vorlesungen über die Wirkung und Anwendung der deutschen Arzneipflanzen - 1929, 198
Hegi’s Illustrierte Flora von Mitteleuropa - V, 1, 301


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