Traditionelles Kräuterlexikon

Alexander-von-Bernus-Institut

Kräuterlexikon der Bernus-Spagyrik

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Achillea millefolium

Schafgarbe




Wiesenschafgarbe

 

spagyrisch verarbeitet in Bernus-Mittel Nr. 4 (Styptik) und Nr. 12 (Matrigen)

 

Zitat Prof. Dr. Hegi, VI, 2, 572: „Im Altertum und Mittelalter war u. a. der Name Supercilium veneris (Venuswimper), militaris (Soldatenkraut) für die Schafgarbe gebräuchlich, während sie die Hl. Hildegard unter dem Namen »Garwa«, Bock und Clusius als Vulgare Millefolium aufführen.  Doch berichtet Hieronymus Bock das Garbenkraut sei widerwärtiger Natur:  »So man es zerknitscht und auf die blutigen Wunden leget, gestehet das Blut, hingegen wenn einer die Blättlein in die Nasen thut, über eine kleine weile folget das Blut hernach«.“

 



Inhaltsstoffe: #ätherisches Öl

Literatur: Fuchs’ Kreutterbuch - 1543, 278
Neues medicinalisches Kräuterbuch - 1678, 105
Hager’s Handbuch der Pharmazeutischen Praxis - 1927, II, 177
Geßner’s Gift- und Arzneipflanzen von Mitteleuropa - 1953, 421
Madaus’ Lehrbuch der biologischen Heilmittel - III, 1911
Vorlesungen über die Wirkung und Anwendung der deutschen Arzneipflanzen - 1929, 254
Hegi’s Illustrierte Flora von Mitteleuropa - VI, 2, 569


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