Kräuterlexikon der Bernus-Spagyrik
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Stabwurz
Eberraute
planetarisch: Sonne
Zitat Prof. Dr. Hegi, VI, 2, 635: „Im Altertum und Mittelalter war die Eberraute als Kranzkraut und Heilpflanze sehr geschätzt, besonders gegen Atemnot, Gelbsucht, Leber-, Blasen- und Mutterleiden, als Gegengift gegen Schlangen und Giftspinnen, als Wurmmittel, zum Fernhalten von Ungeziefer, zur Beseitigung von Bartwuchs, als Wundmittel, Stomachicum, Diureticum, Emmenagogum, usw.“ & „Auch bei magischen und kultischen Verrichtungen (= z. B. bei den Ordalien) scheint sie schon im Altertum eine Rolle gespielt zu haben, die sich besonders bei slavischen Völkerschaften noch in Spuren nachweisen lässt.“

Inhaltsstoffe: #ätherisches Öl
Literatur: Paracelsus, Sämtliche Werke - I, III, 1930, 386
Tabernaemontani Kräuterbuch - 1664, 50
Hager’s Handbuch der Pharmazeutischen Praxis - 1927, II, 169; 1972, III, 267
Geßner’s Gift- und Arzneipflanzen von Mitteleuropa - 1953, 387
Madaus’ Lehrbuch der biologischen Heilmittel - I, 357
Vorlesungen über die Wirkung und Anwendung der deutschen Arzneipflanzen - 1929, 245
Hegi’s Illustrierte Flora von Mitteleuropa - VI, 2, 634
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