Traditionelles Kräuterlexikon

Alexander-von-Bernus-Institut

Kräuterlexikon der Bernus-Spagyrik

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Salvia

Salbei




Salvia officinalis

 

spagyrisch verarbeitet in Bernus-Mittel Nr. 8 (Pulmonik) und Nr. 18 (Aquavit)

 

planetarisch: Jupiter

 

Zitat Prof. Dr. Hegi, V, 4, 2484: „Am beliebtesten war und ist als Volksmittel teilweise bis heute die Verwendung als Tee, die in Europa älter als die des Schwarztees ist, u. a. als stärkendes und schweisstreibendes Mittel, gegen Katarrhe, Durchfall, Skorbut, als leichtes Aphrodisiacum und Abortivum und besonders auch zur Verminderung der Milchabsonderung. ~ Manche dieser Verwendungen leiten über zu den magischen, wie dem Essen von 3 oder 9 mit Beschwörungsformeln beschriebenen Salbeiblättern zum Schutz gegen Fieber oder Dämonen, welcher Glaube vom 15. bis ins 18. Jahrhundert in Mitteleuropa sehr verbreitet war.  Auf den Glauben, dass Salbei unsterblich machen könne und das Ausgehen eines Salbeistocks Unglück bedeute, beziehen sich der von Megenberg überlieferte Name Ambrosia deorum (Götterspeise) und die Verwendung als »Lebensrute« oder »Pfefferstrauch«.“

 



Inhaltsstoffe: #ätherisches Öl #Gerbstoffe

Subspecia: Salvia sclarea, Salvia fruticosa, Salvia pratensis

Literatur: Paracelsus, Sämtliche Werke - I, III, 1930, 415
Fuchs’ Kreutterbuch - 1543, 92
Tabernaemontani Kräuterbuch - 1664, 760
Hager’s Handbuch der Pharmazeutischen Praxis - 1927, II, 625
Seel’s Rezeptbuch der Pflanzenheilkunde - 1959, 192
Geßner’s Gift- und Arzneipflanzen von Mitteleuropa - 1953, 380
Madaus’ Lehrbuch der biologischen Heilmittel - III, 2400
Vorlesungen über die Wirkung und Anwendung der deutschen Arzneipflanzen - 1929, 170
Hegi’s Illustrierte Flora von Mitteleuropa - V, 4, 2480


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